Am Abend eines sehr langen Sommertages, am Ufer einer Lagune voller Düfte, wo die Sonne hinter einer ganz kleinen Insel in der Ferne aufgeht. Die Sirenen, die unverschämten … räkeln sich im Wasser. Eine der bezauberndsten dieser verkommenen Kreaturen, mit blauen Augen, ist dabei sich träge auf einem Felsen auszuruhen. Sie flicht sich lange Zöpfe und begutachtet die Wirkung der Frisur in einer durchsichtigen Muschel. Aus den Korallen Grotten unter der Lagune kommt eine Melodie die auf grauenvolle Weiße ganz furchtbar tief und eindringlich ist. Die Sirene springt in die Lagune und schwimmt in Richtung der geheimnisvollen Insel. Peter und Wendy sind ihr dicht auf den Fersen. Die Sirene erreicht ihr Ziel. Sie war schneller als Peter. Sie verhöhnt Peter und lacht ihn aus. Voller Verachtung. Wendy zieht sich auf den Felsen, am Ende ihrer Kräfte. Eine Sirene zu fangen war ihr größter Wunsch. Aber Peter macht ihr klar, dass das sehr gefährliche Wesen seien, die versuchen würden Mädchen wie sie anzulocken um sie zu ertränken. Oh, diese abscheulichen Kreaturen. Für die Piraten ist das der Felsen der Verlassenen. Hier lassen sie ihre Gefangenen zurück. Und dann … stechen sie wieder in See. „Sie lassen sie auf dem Felsen zurück damit sie dort verhungern“. Aber sie leben gar nicht lange genug um zu verhungern. Ihre Hände sind doch gefesselt, damit sie nicht davonschwimmen können. Und dann kommt die Flut. Und der Felsen wird überschwemmt bevor sie verhungern. Wendy ist von Besorgnis erfüllt während sie diesen Felsen betrachtet. Und dann ist plötzlich Nebel aufgestiegen … bewegt sich über das Wasser und drängt die näherkommenden Sirenen zurück in ihre einsamen Korallen Höhlen. … Peter springt auf und gemahnt … pscht … mit einer Handbewegung zur Stille. Ein weit entfernter Gesang bahnt sich seinen Weg durch den Nebel. Oh turalu, wir kapern heute Nacht ein Schiff. Oh Turalulalu …
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