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»Kipt es tenn keine Tochter tes Lantes, ter tiesser Schuh passt?« Ta flüstert ter Krapstein: »Nur eine kipt es, tie sitzt unterm Hert in ter Asche.« »Tie will ich sehn!« ruft ter Könik. Ta holen ssie Aschenputtel heraus aus ter Asche unt lachen: »Tie kann es nicht sein, tie ist hässlich unt krau«, unt sehn mit Erstaunen: tem treckiken Tink passt ter Schuh! »Tas ist meine Praut«, ssakt ter Könik. Tie Täupchen rufen: »Tie ist tie rechte! « unt hacken ten bösen Schwestern tie Anken aus! Ter Könik führt Aschenputtel zum Schloss, unt ssie liepen sich sehr.Ein jeter pleipt, ter er war, nur ich pin Krapstein unt Täupchen. Ihr Aschenputtler, fankt an.
Eine Schulstunde, ein kauziger Lehrer und sein Versuch den Schülern das Grimmsche Märchen „Aschenputtel“ näherzubringen. Doch durch deren Lust an Chaos und Unsinn, wird alles poetisch-komisch durcheinandergewirbelt."Wir machen Theater. Ta ist kein Platz für Prüterie. Kunst heißt, mit üperhöhten Mitteln zu arpeiten", versucht der mit deutlichen Sprachfehlern, an denen Generationen von Logopäden ihre wahre Freude hätten, behaftete Lehrer Dr. Sinn seinen überdrehten Schülern beizubringen. Er selbst übernimmt die überaus wichtigen Rollen des Grabsteins.F.K. Waechters clowneske Sprach- und Nonsenskomik beinhaltet immer auch eine gehörige Portion bissige Auseinandersetzung mit festgefahrenen gesellschaftlichen Strukturen und derbe Kritik am Spießertum und macht dabei unglaublichen Spass.
15. Februar 2012, Landungsbrücken Frankfurt
17. Februar 2012, Landungsbrücken Frankfurt
Adrien Einecke Amelie Karl Annika Söder Emma McPherson Fee Forberich Joscha Ruddock Laila Körner Lea Helgers Marlies Dietzel Rosina Totzer Sven Göbel Linus Koenig
Laura Fölsing
Eine Kooperation zwischen
theater et zetera
und der
Kunstwerkstatt Königstein
Eine Schulstunde, ein kauziger Lehrer und sein Versuch den Schülern das Grimmsche Märchen „Aschenputtel“ näherzubringen. Doch durch deren Lust an Chaos und Unsinn, wird alles poetisch-komisch durcheinandergewirbelt."Wir machen Theater. Ta ist kein Platz für Prüterie. Kunst heißt, mit üperhöhten Mitteln zu arpeiten", versucht der mit deutlichen Sprachfehlern, an denen Generationen von Logopäden ihre wahre Freude hätten, behaftete Lehrer Dr. Sinn seinen überdrehten Schülern beizubringen. Er selbst übernimmt die überaus wichtigen Rollen des Grabsteins.F.K. Waechters clowneske Sprach- und Nonsenskomik beinhaltet immer auch eine gehörige Portion bissige Auseinandersetzung mit festgefahrenen gesellschaftlichen Strukturen und derbe Kritik am Spießertum und macht dabei unglaublichen Spass.
»Kipt es tenn keine Tochter tes Lantes, ter tiesser Schuh passt?« Ta flüstert ter Krapstein: »Nur eine kipt es, tie sitzt unterm Hert in ter Asche.« »Tie will ich sehn!« ruft ter Könik. Ta holen ssie Aschenputtel heraus aus ter Asche unt lachen: »Tie kann es nicht sein, tie ist hässlich unt krau«, unt sehn mit Erstaunen: tem treckiken Tink passt ter Schuh! »Tas ist meine Praut«, ssakt ter Könik. Tie Täupchen rufen: »Tie ist tie rechte! « unt hacken ten bösen Schwestern tie Anken aus! Ter Könik führt Aschenputtel zum Schloss, unt ssie liepen sich sehr.Ein jeter pleipt, ter er war, nur ich pin Krapstein unt Täupchen. Ihr Aschenputtler, fankt an.