theater et zetera
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Aufführungsdaten
15. Februar 2012, Landungsbrücken Frankfurt
17. Februar 2012, Landungsbrücken Frankfurt
Darsteller:innen
Adrien Einecke Amelie Karl
Annika Söder Emma McPherson
Fee Forberich Joscha Ruddock
Laila Körner Lea Helgers
Marlies Dietzel Rosina Totzer
Sven Göbel Linus Koenig
Projekt
Eine Kooperation zwischen
theater et zetera
und der
Kunstwerkstatt Königstein
Lichteinrichtung
Linus Koenig Felix Bieske
»Kipt es tenn keine Tochter tes Lantes, ter tiesser Schuh passt?« Ta flüstert ter Krapstein: »Nur eine kipt es, tie sitzt unterm Hert in ter Asche.« »Tie will ich
sehn!« ruft ter Könik. Ta holen ssie Aschenputtel heraus aus ter Asche unt lachen: »Tie kann es nicht sein, tie ist hässlich unt krau«, unt sehn mit Erstaunen:
tem treckiken Tink passt ter Schuh! »Tas ist meine Praut«, ssakt ter Könik. Tie Täupchen rufen: »Tie ist tie rechte! « unt hacken ten bösen Schwestern tie
Anken aus! Ter Könik führt Aschenputtel zum Schloss, unt ssie liepen sich sehr.
Ein jeter pleipt, ter er war, nur ich pin Krapstein unt Täupchen. Ihr Aschenputtler, fankt an.
Eine Schulstunde, ein kauziger Lehrer und sein Versuch den
Schülern das Grimmsche Märchen „Aschenputtel“
näherzubringen. Doch durch deren Lust an Chaos und
Unsinn, wird alles poetisch-komisch durcheinandergewirbelt.
"Wir machen Theater. Ta ist kein Platz für Prüterie. Kunst
heißt, mit üperhöhten Mitteln zu arpeiten", versucht der mit
deutlichen Sprachfehlern, an denen Generationen von
Logopäden ihre wahre Freude hätten, behaftete Lehrer Dr.
Sinn seinen überdrehten Schülern beizubringen. Er selbst
übernimmt die überaus wichtigen Rollen des Grabsteins.
F.K. Waechters clowneske Sprach- und Nonsenskomik
beinhaltet immer auch eine gehörige Portion bissige
Auseinandersetzung mit festgefahrenen gesellschaftlichen
Strukturen und derbe Kritik am Spießertum und macht dabei
unglaublichen Spass.
Assistenz
Laura Fölsing