Zuschreibungen Eine Frau, die lieber auf und nicht vor der Bühne sein würde. Und so tut als würde ihr was sie sieht nicht gefallen … Das kleine Mädchen mit den begeisternden Augen, der man anmerkt das sie später auch mal auf der großen Bühne stehen will … Das Mädchen mit dem liebvollen Blick, die nichts wahrnimmt, außer der Angst sich erneut zu verletzen Die stolze Mutter deren Tochter auf der Bühne steht Der Vater der endlich begreift, wie es seinen Kindern wirklich geht Der Mann, der nichts versteht, aber so tut als ob Die Person, die Stolz zu ihrem Umkreis gesagt hat: Heute gehe ich ins Theater Das viel zu junge schüchterne Mädchen mit den langen braunen Haaren, die ihr im Gesicht hängen, lächelt nie, weil ihr gesagt wurde das ihre Zähne hässlich sind Der Mann mit der Glatze und dem Anzug, der nach Schweiß und Arroganz stinkt Eine Mutter, die, seit sie drei Kinder hat ihr Leben verloren hat, jetzt total langweilig ist und „was mache ich meinem Kind in die Brotdose Videos“ auf Tick Tock hochlädt Das fette Schwein, was den Arsch vom Sofa nicht hochbekommt, nur Bier trinkt, und seinen Sohn, der mit den blauen Flecken, schlägt Die Frau vom Fetten, genauso hässlich, ist einfach zu ängstlich, um ihrem Mann zu widersprechen Das Kind, das jetzt alle nervt, aber eine komplette Charakter Veränderung durchleben wird und sich über das frühere Ich lustig macht Der Mann, der nichts versteht, aber so tut als ob Die Person, die gerne zuhören würde, aber sich nicht traut es zu zeigen Die Person, die Stolz zu ihrem Umkreis gesagt hat: Heute gehe ich ins Theater Die Schlampe mit den aufgespritzten Lippen die andere mobbt, um ihr niedriges Selbstwertgefühl aufzuputschen Der Familienvater, der seine Kinder über alles liebt, aber Alkoholiker ist, weil seine Frau Ihn betrügt Der kleine Sohn der katholischen Eltern, der sich heimlich schwulen Pornos reinzieht Der Scater boy, der immer auf cool und careless tut, aber eigentlich in die brave Balletttänzerin verliebt ist Der typisch amerikanische Junge der eigentlich was von älteren Frauen will Der, der immer freundlich ist aber jede Nacht heulend einschläft wegen Trauma Die braunhaarige Schlampe von Nebenan die auch bei den großen Kindern mitkoksen will Die brave Balletttänzerin, die gerne mal ausbrechen will und wegrennen möchte Die kleine Blonde, wo jeder denkt sie wäre total lieb, aber eigentlich ist sie total versaut und eine Hure Die Mutter mit dem krassen Leistungsdruck, weil sie selbst nie gut genug für ihre Eltern war Die offensichtlich Asoziale die eigentlich nur falschen Freunde hat Die Schwester des kleinen Bruders, um den sie sich kümmern muss, obwohl sie erst dreizehn ist Die Frau, die sich neue Männer sucht, doch zuhause einen Ehemann hat Ein Junge mit Hemd und Hose, der in der Schule aber der totale fuck boy ist und jede Woche eine andere hat Ein Mädchen welches sich vollkommen als popular girl ausgibt, aber auf social media komplett gemoppt wird Eine total aufgestylte Tante die gestern auf ihr Konto geschaut hat und es total im Minus war Der Junge, der immer Witze macht, doch nicht seine Meinung sagt, aus Angst vor Verurteilung Der Mann, der nur da ist, weil seine Frau ihn angebettelt hat Der Opa, der seiner Enkelin ein schönes Erlebnis schenken will, obwohl er gerade seine Krebsdiagnose bekommen hat Die fürsorgliche Mutter, die nur da ist, um nicht ihren Ruf zu verlieren Der Mann der mit seinem Kind zum letzten Mal etwas unternimmt bevor der Krebs ihn tötet und seinen Sohn als Weise zurück lässt Die Frau aus der Ukraine, die neu in Deutschland ist und sich seit Wochen wieder etwas gönnt, um abschalten zu können Der Teenager der eigentlich gar kein Bock hat aber von seiner Freundin gezwungen wurde mitzukommen Das Mädchen, das selbst lieber auf der Bühne stehen würde als zuzuschauen Die Mutter, die nur da ist, weil ihr Kind mitspielt es aber eigentlich mega fremdschämend findet Der unsichtbare Junge dessen Crush mitspielt Der Vater der gerade erfahren hat das sein Partner ihn verlassen will Das psychisch unstabile Mädchen, das trotz der Trigger Warnung ins Stück gegangen ist und gerade die Hölle durchmacht Die Obdachlose, die sich heimlich reingeschlichen hat, um das Gefühl von etwas Normalität zu haben Die Freundesgruppe, die einfach nur eine schöne Zeit verbringen will Der Lebensmüde … Die stolze Mutter … Der Junge … Die Tante …
Neu beginnen Kann es nicht endlich wieder Morgen werden, damit ich neu beginnen kann. Aber Morgen wird genauso wie heute, Essen, Lernen, Essen, denselben Weg spazieren gehen um dann wieder zu lernen und dann schlafen zu gehen. Irgendwann breche ich aus, irgendwann packe ich meine Sachen und werde einfach abhauen, egal wo hin, einfach weg. Warum muss ich das überhaupt lernen, wofür brauche ich das später. Ich wette, der Lehrer will uns damit eine reindrücken. „Ja lernt ihr die mal bis nächste Woche, denn dann gibt es eine Hausaufgabenkontrolle“. Mimimimimi mein Gott, warum? Das ist so unnötig, später wird dich keiner Fragen, was der Takt von irgendeinem Stück aus dem 16. Jahrhundert ist. Ich sitze von morgens bis abends, bevor die Sonne richtig aufgegangen ist und bis die Sonne untergegangen ist. Wie schön wäre es jetzt irgendwo, wo keiner ist, kein Schulstress …
Alles getan Ich habe alles getan, alles. Ich habe alles getan, was ihr wollt. Habe alles getan, nur damit ihr mich mögt. Habe alles getan, und doch war es nie genug. Zu groß, zu klein, zu dick zu dünn und niemals genug. "Deine Nase ist krumm", "Deine Augenbrauen sind hässlich" und "Du bist eine der dicksten der Klasse" All das sind eure Sätze und all diese Sätze habe ich jetzt übernommen. Ich erzähle sie mir selbst. Immer und immer wieder, und egal wie viel ich ändere, es wird nicht besser. Immer besser und weiter muss es werden. Jetzt bin ich zwar perfekt genug für euch und gehöre endlich dazu, doch nun kann ich mich nicht mehr ansehen.
Watte im Kopf Es ist kalt. Nass. Menschen strömen an mir vorbei. Autoscheinwerfer blenden mich. Dunkle Wolken verdecken die Sterne. Lärm. Unverständliche Worte. Motorgeräusche. Ein Hund bellt. Links und rechts hell erleuchtete Schaufenster. Das Prasseln des Regens auf dem Asphalt, doch nichts dringt richtig zu mir durch. Als würde ich die Welt durch eine dicke Glasscheibe wahrnehmen. Straßen und Lichter verschwimmen immer wieder vor meinen Augen, egal wie oft ich auch blinzele. Die Geräusche klingen dumpf, als hätte ich Watte in den Ohren. Nein, nicht nur in den Ohren, als wäre mein ganzes Gehirn von Watte umgeben. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich fühle mich schwer. Alles ist so schwer. Meine Beine bewegen sich von selbst. Mechanisch setzten sie einen Fuß vor den anderen. Wieder und wieder. Regentropfen prasseln auf mein Gesicht, aber ich kann sie nicht spüren. Ein Ringen in meinen Ohren lässt jegliche Geräusche noch undeutlicher klingen. Noch weiter entfernt. Alles ist so unreal. Oder ich bin so unreal. Wie zwei Dimensionen, die nicht aufeinanderpassen. So unreal. Ich wünschte ich könnte die Wand durchbrechen, die mich von der Außenwelt abschirmt, aber mir fehlt die Kraft. Ich bin wie versteinert. Meine Beine bewegen sich, aber ich bin wie versteinert. Ich glaube, dass mein Gehirn von dem Rest meines Körpers getrennt wurde, irgendwie. Eine leere Hülle, die nur noch das tut, was zum Überleben notwendig ist. Im besten Fall.
Bin ich alleine besser dran? Bin ich alleine besser dran? Alleine, was impliziert das eigentlich? Laut Definition hab ich dann kein Umfeld weder sozial noch tatsächliche Menschen um mich. Alleine bin ich besser dran… den Spruch haben schon viele gebracht aber stimmt es denn auch? Rein evolutionär stimmt es auf jeden Fall nicht. Der Mensch ist ein Herdentier, ein Soziales Wesen, was Bindungen braucht und in einer Gruppe besser überlebt. Aber wir sind keine Höhlenmenschen mehr, die ohne eine Familie verhungern würden. Im hier und heute käme man prima alleine klar und viele Menschen leben ja auch allein. Sie essen, schlafen und gehen arbeiten… allein. Sind sie dadurch glücklicher? Ich für meinen Teil kann gar nicht abwarten allein zu leben. Man muss keinen strengen Haushaltsregeln folgen, man isst was man will und vor allem kommt Niemand alle 2 Stunden und sagt dir, was du zu tun hast. Aber.. was wenn man Essen ans Bett bekommt oder man nicht selbst das Bad putzen muss. Naja, alles hat Vor- und Nachteile, oder nicht? Aber trotzdem? Allein sein, hätte schon was… Man wäre endlich die ganzen Arschgeigen los. Man wäre endlich allein… Wie oft schon hab ich mir gewünscht einfach alleine zu lernen, meine Serien zu schauen oder einfach meine Ruhe zu haben. So oft schon wurde man verletzt, hat man jemand anderen verletz. Sie haben mich Dinge glauben lassen, mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Und oft mag ich diesen Menschen nicht. Hätte all das vermieden werden können, wenn ich allein gewesen wäre. Ja, sicher aber auch die schönen Dinge hätte ich verpasst. Aber was kümmert es mich, wenn ich allein bin und Dinge verpasse? Ich hab sie schließlich nicht erlebt, also ist es egal. Dann kann ich also auch genauso gut allein sein.
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Agb
Zuschreibungen I. Eine Frau, die lieber auf und nicht vor der Bühne sein würde. Und so tut als würde ihr was sie sieht nicht gefallen … Das kleine Mädchen mit den begeisternden Augen, der man anmerkt das sie später auch mal auf der großen Bühne stehen will … Das Mädchen mit dem liebvollen Blick, die nichts wahrnimmt, außer der Angst sich erneut zu verletzen Die stolze Mutter deren Tochter auf der Bühne steht Der Vater der endlich begreift, wie es seinen Kindern wirklich geht Der Mann, der nichts versteht, aber so tut als ob Die Person, die Stolz zu ihrem Umkreis gesagt hat: Heute gehe ich ins Theater Das viel zu junge schüchterne Mädchen mit den langen braunen Haaren, die ihr im Gesicht hängen, lächelt nie, weil ihr gesagt wurde das ihre Zähne hässlich sind Der Mann mit der Glatze und dem Anzug, der nach Schweiß und Arroganz stinkt Eine Mutter, die, seit sie drei Kinder hat ihr Leben verloren hat, jetzt total langweilig ist und „was mache ich meinem Kind in die Brotdose Videos“ auf Tick Tock hochlädt
Zuschreibungen II. Das fette Schwein, was den Arsch vom Sofa nicht hochbekommt, nur Bier trinkt, und seinen Sohn, der mit den blauen Flecken, schlägt Die Frau vom Fetten, genauso hässlich, ist einfach zu ängstlich, um ihrem Mann zu widersprechen Das Kind, das jetzt alle nervt, aber eine komplette Charakter Veränderung durchleben wird und sich über das frühere Ich lustig macht Der Mann, der nichts versteht, aber so tut als ob Die Person, die gerne zuhören würde, aber sich nicht traut es zu zeigen Die Person, die Stolz zu ihrem Umkreis gesagt hat: Heute gehe ich ins Theater Die Schlampe mit den aufgespritzten Lippen die andere mobbt, um ihr niedriges Selbstwertgefühl aufzuputschen Der Familienvater, der seine Kinder über alles liebt, aber Alkoholiker ist, weil seine Frau Ihn betrügt
Neu beginnen Kann es nicht endlich wieder Morgen werden, damit ich neu beginnen kann. Aber Morgen wird genauso wie heute, Essen, Lernen, Essen, denselben Weg spazieren gehen um dann wieder zu lernen und dann schlafen zu gehen. Irgendwann breche ich aus, irgendwann packe ich meine Sachen und werde einfach abhauen, egal wo hin, einfach weg. Warum muss ich das überhaupt lernen, wofür brauche ich das später. Ich wette, der Lehrer will uns damit eine reindrücken. „Ja lernt ihr die mal bis nächste Woche, denn dann gibt es eine Hausaufgabenkontrolle“. Mimimimimi mein Gott, warum? Das ist so unnötig, später wird dich keiner Fragen, was der Takt von irgendeinem Stück aus dem 16. Jahrhundert ist. Ich sitze von morgens bis abends, bevor die Sonne richtig aufgegangen ist und bis die Sonne untergegangen ist. Wie schön wäre es jetzt irgendwo, wo keiner ist, kein Schulstress …
Alles getan Ich habe alles getan, alles. Ich habe alles getan, was ihr wollt. Habe alles getan, nur damit ihr mich mögt. Habe alles getan, und doch war es nie genug. Zu groß, zu klein, zu dick zu dünn und niemals genug. "Deine Nase ist krumm", "Deine Augenbrauen sind hässlich" und "Du bist eine der dicksten der Klasse" All das sind eure Sätze und all diese Sätze habe ich jetzt übernommen. Ich erzähle sie mir selbst. Immer und immer wieder, und egal wie viel ich ändere, es wird nicht besser. Immer besser und weiter muss es werden. Jetzt bin ich zwar perfekt genug für euch und gehöre endlich dazu, doch nun kann ich mich nicht mehr ansehen.
Watte im Kopf Es ist kalt. Nass. Menschen strömen an mir vorbei. Autoscheinwerfer blenden mich. Dunkle Wolken verdecken die Sterne. Lärm. Unverständliche Worte. Motorgeräusche. Ein Hund bellt. Links und rechts hell erleuchtete Schaufenster. Das Prasseln des Regens auf dem Asphalt, doch nichts dringt richtig zu mir durch. Als würde ich die Welt durch eine dicke Glasscheibe wahrnehmen. Straßen und Lichter verschwimmen immer wieder vor meinen Augen, egal wie oft ich auch blinzele. Die Geräusche klingen dumpf, als hätte ich Watte in den Ohren. Nein, nicht nur in den Ohren, als wäre mein ganzes Gehirn von Watte umgeben. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich fühle mich schwer. Alles ist so schwer. Meine Beine bewegen sich von selbst. Mechanisch setzten sie einen Fuß vor den anderen. Wieder und wieder. Regentropfen prasseln auf mein Gesicht, aber ich kann sie nicht spüren. Ein Ringen in meinen Ohren lässt jegliche Geräusche noch undeutlicher klingen. Noch weiter entfernt. Alles ist so unreal. Oder ich bin so unreal. Wie zwei Dimensionen, die nicht aufeinanderpassen. So unreal. Ich wünschte ich könnte die Wand durchbrechen, die mich von der Außenwelt abschirmt, aber mir fehlt die Kraft. Ich bin wie versteinert. Meine Beine bewegen sich, aber ich bin wie versteinert. Ich glaube, dass mein Gehirn von dem Rest meines Körpers getrennt wurde, irgendwie. Eine leere Hülle, die nur noch das tut, was zum Überleben notwendig ist. Im besten Fall.
Bin ich alleine besser dran? Bin ich alleine besser dran? Alleine, was impliziert das eigentlich? Laut Definition hab ich dann kein Umfeld weder sozial noch tatsächliche Menschen um mich. Alleine bin ich besser dran… den Spruch haben schon viele gebracht aber stimmt es denn auch? Rein evolutionär stimmt es auf jeden Fall nicht. Der Mensch ist ein Herdentier, ein Soziales Wesen, was Bindungen braucht und in einer Gruppe besser überlebt. Aber wir sind keine Höhlenmenschen mehr, die ohne eine Familie verhungern würden. Im hier und heute käme man prima alleine klar und viele Menschen leben ja auch allein. Sie essen, schlafen und gehen arbeiten… allein. Sind sie dadurch glücklicher? Ich für meinen Teil kann gar nicht abwarten allein zu leben. Man muss keinen strengen Haushaltsregeln folgen, man isst was man will und vor allem kommt Niemand alle 2 Stunden und sagt dir, was du zu tun hast. Aber.. was wenn man Essen ans Bett bekommt oder man nicht selbst das Bad putzen muss. Naja, alles hat Vor- und Nachteile, oder nicht? Aber trotzdem? Allein sein, hätte schon was… Man wäre endlich die ganzen Arschgeigen los. Man wäre endlich allein… Wie oft schon hab ich mir gewünscht einfach alleine zu lernen, meine Serien zu schauen oder einfach meine Ruhe zu haben. So oft schon wurde man verletzt, hat man jemand anderen verletz. Sie haben mich Dinge glauben lassen, mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Und oft mag ich diesen Menschen nicht. Hätte all das vermieden werden können, wenn ich allein gewesen wäre. Ja, sicher aber auch die schönen Dinge hätte ich verpasst. Aber was kümmert es mich, wenn ich allein bin und Dinge verpasse? Ich hab sie schließlich nicht erlebt, also ist es egal. Dann kann ich also auch genauso gut allein sein.
Zuschreibungen III. Der kleine Sohn der katholischen Eltern, der sich heimlich schwulen Pornos reinzieht Der Scater boy, der immer auf cool und careless tut, aber eigentlich in die brave Balletttänzerin verliebt ist Der typisch amerikanische Junge der eigentlich was von älteren Frauen will Der, der immer freundlich ist aber jede Nacht heulend einschläft wegen Trauma Die braunhaarige Schlampe von Nebenan die auch bei den großen Kindern mitkoksen will Die brave Balletttänzerin, die gerne mal ausbrechen will und wegrennen möchte Die kleine Blonde, wo jeder denkt sie wäre total lieb, aber eigentlich ist sie total versaut und eine Hure Die Mutter mit dem krassen Leistungsdruck, weil sie selbst nie gut genug für ihre Eltern war Die offensichtlich Asoziale die eigentlich nur falschen Freunde hat Die Schwester des kleinen Bruders, um den sie sich kümmern muss, obwohl sie erst dreizehn ist Die Frau, die sich neue Männer sucht, doch zuhause einen Ehemann hat Ein Junge mit Hemd und Hose, der in der Schule aber der totale fuck boy ist und jede Woche eine andere hat Ein Mädchen welches sich vollkommen als popular girl ausgibt, aber auf social media komplett gemoppt wird Eine total aufgestylte Tante die gestern auf ihr Konto geschaut hat und es total im Minus war Der Junge, der immer Witze macht, doch nicht seine Meinung sagt, aus Angst vor Verurteilung Der Mann, der nur da ist, weil seine Frau ihn angebettelt hat Der Opa, der seiner Enkelin ein schönes Erlebnis schenken will, obwohl er gerade seine Krebsdiagnose bekommen hat Die fürsorgliche Mutter, die nur da ist, um nicht ihren Ruf zu verlieren Der Mann der mit seinem Kind zum letzten Mal etwas unternimmt bevor der Krebs ihn tötet und seinen Sohn als Weise zurück lässt Die Frau aus der Ukraine, die neu in Deutschland ist und sich seit Wochen wieder etwas gönnt, um abschalten zu können
Zuschreibungen IV. Der Teenager der eigentlich gar kein Bock hat aber von seiner Freundin gezwungen wurde mitzukommen Das Mädchen, das selbst lieber auf der Bühne stehen würde als zuzuschauen Die Mutter, die nur da ist, weil ihr Kind mitspielt es aber eigentlich mega fremdschämend findet Der unsichtbare Junge dessen Crush mitspielt Der Vater der gerade erfahren hat das sein Partner ihn verlassen will Das psychisch unstabile Mädchen, das trotz der Trigger Warnung ins Stück gegangen ist und gerade die Hölle durchmacht Die Obdachlose, die sich heimlich reingeschlichen hat, um das Gefühl von etwas Normalität zu haben Die Freundesgruppe, die einfach nur eine schöne Zeit verbringen will Der Lebensmüde … Die stolze Mutter … Der Junge … Die Tante …
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