Sechs junge Frauen zwischen Wach- und Schlaf-Traum. Sie träumen den Tag, verarbeiten ihre Bilder und Gedanken, sind wach oder im Halbschlaf. Die Gedanken rennen durch den Verstand, sie träumen Pandemie, Krieg, Glück, Schicksal. Ein Thema springt zum nächsten. Dann schlafen sie immer wieder ein und haben die absurdesten Träume. Wach, Halbschlaf, Schlaf, Wach. Hängen da Menschen an der Decke oder sind es doch nur die Schatten, die mir einen Streich spielen? Kommen diese Stimmen aus der Wohnung nebenan oder sprechen meine Gedanken mit mir? Haben mir Aliens eine Pille gegen die Traurigkeit gegeben? Aber warum kommen dann diese Gedanken wieder? Ach nein, das wurde mir nur mal so erzählt. Wurde mir das überhaupt erzählt, oder habe ich das auch nur geträumt?
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Ich liebe Zugfahren. Es ist immer so still. Und die Welt rauscht an einem vorbei. Wiesen, Wälder, Gärten, Häuser, Menschen- alles zieht vorbei. Noch drei Haltestellen, bis ich austeigen muss. Die Welt ist so schön und ruhig. So schön ruhig. Ich wünschte ich könnte für immer in diesem Zug sitzen bleiben und auf die Welt starren. Noch zwei Haltestellen. Was wenn ich einfach hier drin sitzen bleibe, einfach weiterfahre? Tja, geht aber nicht. Ich werde ja erwartet- mehr oder weniger. Oh Mann. Ich will nicht aussteigen. Wirklich nicht. Fuck, fuck, fuck. Warum kann ich nicht einfach sitzen bleiben? Wieso kann ich nicht einfach alles hinter mir lassen und nochmal neu anfangen. Irgendwo anders? Ganz, ganz, ganz weit weg von hier? Warum? Noch eine Haltestelle. Oh Mann. Ich wünschte niemand würde mich kennen. Ich wünschte ich würde niemanden verletzen, wenn ich jetzt einfach sitzen bleiben würde. Fuck. Ich kann den Bahnhof sehen. Es wäre so einfach, so einfach jetzt einfach sitzen zu bleiben.
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Giulietta Winkler   Nina Schickling    Silja Ludwig
Maya Ehlert   Helena Mücke    Sarah Eilers
Joanna Kmieciak   Adrien Einecke

Ein Projekt des theater et zetera

Mit freundlicher Unterstützung der Villa Konfetti

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Sechs junge Frauen zwischen Wach- und Schlaf-Traum. Sie träumen den Tag, verarbeiten ihre Bilder und Gedanken, sind wach oder im Halbschlaf. Die Gedanken rennen durch den Verstand, sie träumen Pandemie, Krieg, Glück, Schicksal. Ein Thema springt zum nächsten. Dann schlafen sie immer wieder ein und haben die absurdesten Träume. Wach, Halbschlaf, Schlaf, Wach. Hängen da Menschen an der Decke oder sind es doch nur die Schatten, die mir einen Streich spielen? Kommen diese Stimmen aus der Wohnung nebenan oder sprechen meine Gedanken mit mir? Haben mir Aliens eine Pille gegen die Traurigkeit gegeben? Aber warum kommen dann diese Gedanken wieder? Ach nein, das wurde mir nur mal so erzählt. Wurde mir das überhaupt erzählt, oder habe ich das auch nur geträumt?
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